Hausmittel gegen Magen Darm Erkrankungen

Hausmittel gegen Magen Darm Beschwerden
Magen Darm Trakt, Quelle:Indolences via Wikipedia

Das menschliche Verdauungssystem stellt ein sensibles und komplexes Zusammenspiel einzelner Organe und Strukturen dar.

Aufgrund der modernen und durch stetige Veränderung geprägte Lebensweise unserer heutigen Gesellschaft kommt es häufiger zu sogenannten Magen – Darm – Störungen, beziehungsweise Erkrankungen des Verdauungstraktes. Häufige Magenbeschwerden:
1. Sodbrennen
2. Magenschmerzen
3. Verstopfung
4. Durchfall
5. Blähungen
Zu schnelles Essen, wenig Bewegung, viele sitzende Tätigkeiten und ein stressbelasteter Alltag führen dazu, dass die geregelte Aufnahme von Nahrung und deren Verdauung enorm gestört werden. Verschiedenste Symptome und Beschwerden können dementsprechend auftreten.

1. Sodbrennen

Die wohl am meisten verbreitete Erkrankung im Bereich des Magens ist Sodbrennen. Von den Betroffenen werden stechende Schmerzen im Brustbeinbereich, Völlegefühl, Schmerzen in der Magengegend und saures Aufstoßen bis in die Halsregion hinein, beschrieben. Die unterschiedlichsten Ursachen kommen hier in Betracht.

Wenn keine ernsthaften Erkrankungen, wie Magengeschwüre, vorliegen, kann die Ursache meist in der Ernährung gesucht werden. Zu viel fettiges und schnelles Essen, Alkohol und übermäßige Nahrungsportionen kommen in Betracht. Auch die Einnahme von Medikamenten oder auch Schwangerschaft machen den Magen anfällig zur übermäßigen Bildung von Magensäure.

Hausmittel gegen Sodbrennen

Bei leichten Beschwerden wirken ein Glas Milch oder ein Stück rohe Kartoffel meist schon Wunder. Am Besten ist es natürlich, Sodbrennen vorzubeugen. Dabei hilft es schon, nicht zu reichhaltig und in rauhen Mengen, zu essen. Auch der Verzicht von Alkohol und ausreichend Zeit bei der Nahrungsaufnahme können Schlimmeres verhindern. Sollten jedoch die Symtome den Alltag beeinträchtigen, können auch Natron oder Heilerde, aufgelöst in kohlensäurefreiem Wasser, eine angenehme Wirkung tun. Der Arzt wird meist magensäureresistente Tabletten verschreiben. Weitere Hausmittel gegen Sodbrennen

2. Magenschmerzen

Schmerzen im Bereich des Magens sind ernst zu nehmen und sollten immer in Verbindung mit weiteren Symtomen betrachtet werden, denn sie sind nie eine eigenständige Erkrankung. Magenschmerzen können krampfartig, stechend, drückend, ziehend und in Verbindung mit Übelkeit oder Erbrechen in Erscheinung treten. Auf jeden Fall sollte ein Arzt hinzugezogen werden, wenn die Beschwerden nicht nach kurzer Zeit nachlassen.

Hausmittel gegen Magenschmerzen

Um bald Linderung zu erreichen, sind in erster Linie Kräutertees und Aufgüsse zu empfehlen. Ob Kümmel, Fenchel, Ingwer, Pfefferminz oder Kamille; die Klassiker der Teesorten reichen oftmals als erste Hilfe – Maßnahme aus. Die Behandlung mit Wärme ist ebenso erfolgversprechend. Dazu wird eine nicht zu heiße Wärmflasche auf den schmerzbelasteten Bereich gelegt. Eine Erholungspause und etwas Ruhe sind nicht minder empfehlenswert.

Die nachfolgende Nahrungsaufnahme sollte leicht und bekömmlich sein. Hühnerbrühe oder Haferbrei sind dabei eine unübertroffene Wahl. Bei anhaltenden und starken Magenschmerzen muss allerdings unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

3. Verstopfung

Die korrekt als Obstipation bezeichnete Verdauungstörung ist ein weit verbreitetes und unangenehmes Problem. Der normale und geregelte Stuhlgang liegt bei gesunden Menschen in einem ziemlich breiten Intervall von dreimal täglich bis aller drei Tage einmal.

Sollte jedoch der geregelte Klogang länger ausbleiben, Schmerzen und Druck beim Stuhlgang auftreten, ein ständiges Völlegefühl im Unterbauch anhalten, Übelkeit und Erbrechen aufkommen und immer das Gefühl vorherrscht, dringend “ zu müssen „, aber nicht zu können, sollte schnell gehandelt werden.

Hausmittel gegen Verstopfung

Gegen Verstopfungssymptome gibt es die vielfältigsten Heilmittel und Therapeutika. Ein absolut wirksames aber auch durchschlagendes Mittel ist ein Glas Sauerkrautsaft. Genauso effektiv sind getrocknete Pflaumen und Sennesblättertee. Kaut man eine gewisse Menge an Weintrauben oder Leinsamen wird die Verdauung ebenso angeregt.

Im Allgemeinen sollten stopfende Lebensmittel, wie Bananen, Zartbitter – Schokolade, Kakao oder viel weißes Brot, vermieden werden. Einflussreich ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, von mindestens 1,5 – 2 Liter täglich, Bewegung oder leichter Sport können in angemessener Dosierung dem Stoffwechsel einen Anstoß geben. Weitere Hausmittel gegen Verstopfung.

4. Durchfall

Die Durchfallerkrankung, oder auch Diarrhö, wird als solche bezeichnet, wenn ein flüssig wässriger oder breiig und voluminöser Stuhl, vorliegt. Die Wasserausscheidung liegt hierbei bei mindestens 70% und die Häufigkeit des Stuhlgangs beläuft sich auf mehr als dreimal täglich. Ein einmaliger dünnflüssiger Stuhl ist noch kein Diarrhö.

Die Entstehungsursachen sind von unterschiedlichster und weitreichender Natur. Häufig liegt eine bakterielle Entzündung, eine Lebensmittelunverträglichkeit oder sogar eine Lebensmittelvergiftung vor. Des Weiteren kann Durchfall auch eine Nebenwirkung von Medikamenten sein. Eine typische Gesellschaftskrankheit, der Reisedurchfall, wird durch den Genuss ungewohnter und außergewöhnlicher Speisen und Getränke exotischer Gegenden herbeigeführt, wodurch die Verdauung enorm überlastet wird, jedoch durch die Einnahme von Kohletabletten schnell geregelt werden kann.

Die Gefahr bei starkem Durchfall ist die Austrocknung, denn durch die große Ausscheidung von Wasser fehlt dem Körper beträchtlich viel Flüssigkeit, die oftmals durch Eigeninitiative nicht wieder zugeführt werden kann. Vor Allem bei Kindern ist diese Situation sehr kritisch und muss nicht selten durch Infusionen ausgeglichen werden.

Hausmittel gegen Durchfall

Eine harmlose und leichte Durchfallerkrankung kann durch ausreichendes Trinken und stopfende Lebensmittel kuriert und unter Kontrolle gebracht werden. Kamillentee oder Schwarzer Tee ohne Zucker sind gute Heilmittel und bilden, bei entsprechendem Befinden, mit Zwieback, geriebenem Apfel, Reisschleim oder gekochten Möhren ohne Salz, eine ausgezeichnete Kombination .

Sollten dagegen die Beschwerden nicht nachlassen oder gar eine Verschlimmerung eintreten, ist ein Arztbesuch unumgänglich. Dieser wird dann entscheiden, ob die Flüssigkeitszufuhr extrem eingeschränkt ist und ein stationärer Aufenthalt notwendig wird, oder ein Durchfallmedikament hinreichende Wirkung tut. Weitere Hausmittel gegen Durchfall.

5. Blähungen

Ein Blähbauch (Meteorismus) und der Abgang von übermäßig vielen Gasen (Flatulenz) ist des Öfteren geprägt von drückenden, stechenden und kolikartigen Schmerzen im Ober – und Unterbauch. Die Beschwerden sind häufig Ausdruck von einem Ungleichgewicht im Verdauungssystem und treten nie als alleiniges Symtom auf.

Jede Altersklasse, vom Baby bis zum alternden Menschen, kann betroffen sein. In vielen Fällen können Blähungen ein Hinweis auf eine deutlich ernstere Erkrankung, wie Reizdarmsyndrom, Lactoseunverträglichkeit, Zöliakie oder sogar Darmkrebs, sein und sollten bei lang anhaltender Symtomatik selbstverständlich untersucht werden. Andererseits haben Blähungen oftmals harmlose Ursachen, wie Dreimonatskoliken bei Babys, reichliches und zu schnelles Essen, Stress, blähungsfördernde Lebensmittel, enge Kleidung und zu wenig Bewegung. Demgegenüber kann die Symtomatik ebenfalls Begleiterscheinung einer Infektion sein, beispielsweise bei viralen oder bakteriellen Erkrankungen.

Hausmittel gegen Blähungen

Althergebrachte und traditionelle Mittel, sind bei der Bekämpfung der Schmerzen, durch angesammelte Luft im Bauchraum, enorm wirkungsvolle und erfolgsversprechende Varianten. Hilfreich kann ein Aufguss aus zwei Teelöffel Kümmelkörnern, Dillsamen oder ein Tee aus frischem Ingwer sein. Bei Kindern wird eine Bauchmassage mit Kümmelöl angeraten, die im Uhrzeigersinn ausgeführt wird. Eine Behandlung mit Wärme kann Erleichterung und Wohlbefinden herbeiführen. Wärmflasche, warme Wickel oder ein heißes Bad führen oft zum gewünschten Effekt.

Bewegung ist ein wichtiger Aspekt zur Verhinderung oder Lösung von Blähungen und nicht umsonst wird dem sogenannten „Verdauungsspaziergang“ so viel Bedeutung beigemessen. In erster Linie sollten jedoch, bei Veranlagung zum Meteorismus, blähungsfördernde Lebensmittel, wie Lauch, Kohl, Hülsenfrüchte, Steinobst, warmes Brot oder kohlensäurehaltige Getränke, vermieden werden. Weitere Hausmittel gegen Blähungen.

Das Thema der Magen- Darm – Erkrankungen ist eine weitreichende und komplexe Problematik. Alltägliche Beschwerden werden oft nicht ernst genommen, und nicht immer verstecken sich ernst zu nehmende Krankheiten dahinter. Dennoch ist es ein großer Vorteil, die bedeutsamsten Symptome und deren Behandlung zu kennen. Bei leichten und kurzfristigen Beschwerden sind Hausmittel die erste Wahl in der Behandlung. Sollten allerdings die Anzeichen der Krankheit nicht nachlassen oder in ihrer Intensität zunehmen, muss ein Arzt klären, welche Ursachen dahinter liegen, und wird eine angepasste Therapie vorschlagen und einleiten.

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Hausmittel gegen Schmerzen

Hausmittel gegen Schmerzen
Gesundheit und Schmerzen, Quelle: Flying DutchJan via Wikipedia

Egal an welcher Körperstelle es schmerzt; es ist immer ein enorm unangenehmer und belastender Umstand.

Oftmals ist überhaupt nicht klar welche Ursache diese Erscheinungen haben. Natürlich besteht das Bedürfnis den Schmerz zu stillen. Dafür existieren auf dem Medikamentenmarkt unzählige Präperate verschiedenster Hersteller.

Häufige Schmerzbereiche:
1. Ohrenschmerzen
2. Kopfschmerzen
3. Zahnschmerzen
4. Halsschmerzen
5. Bauchschmerzen
6. Rückenschmerzen

Aber der Verbraucher weiß oft wenig über Risiken, Nebenwirkungen und verlässt sich einzig und allein auf Aussagen der Werbung und Versprechen zur Schmerzlinderung. Dabei gibt es eine Unmenge an Hausmittel, die nachweislich schon Generationen von Menschen geholfen haben, auftretende Schmerzen zu mildern und zu reduzieren und dabei das Risiko eventueller Nebenwirkungen gering halten.

1. Ohrenschmerzen

Schmerzen in diesem Körperteil haben oftmals entzündliche Ursachen im Bereich des Innen- und Mittelohrs. Vornehmlich treten diese Art von Ohrenschmerzen bei kleinen Kindern in Verbindung mit Infekten auf.

Zu akuten Beschwerden kann es auch durch Verletzungen am Trommelfell kommen. Diese müssen unbedingt vom Arzt behandelt werden.
Durch Fliegen mit dem Flugzeug oder steile Auf- und Abfahrten kann es zu leichten Schmerzen oder Druckgefühl kommen. In diesen Fällen ist allerdings schnell Abhilfe zu verschaffen indem ein Kaugummi gekaut oder Gegendruck erzeugt wird. Nase und Mund werden dabei geschlossen gehalten und kräftig versucht Luft hinaus zu pressen. So öffnen sich gemeinhin die Ohren wieder und das Druckgefühl verschwindet.

Hausmittel gegen Ohrenschmerzen

Ein altbewährtes Mittel zur Behandlung von schmerzartigen Beschwerden in den Ohren ist unbehandelte Schafswolle. Dieses nicht besonders gut duftende Material wird ein wenig zusammengeknüllt und vorsichtig wie ein Ohrstöpsel angebracht. Am Besten behält man diesen über eine Nacht hinweg an Ort und Stelle. Meist ist am nächsten Morgen schon eine Besserung eingetreten.

Auch ein paar Tropfen warmes Öl, die in den Gehörgang eingebracht werden, bringen Erleichterung. Dabei sind natives Olivenöl oder Sonnenblumenöl eine gute Wahl. Die einfachste und kostengünstigste Methode ist jedoch der Kamillentee. Er wirkt schmerzhemmend, desinfizierend und entzündungshemmend. Ein Wattebausch wird darin getränkt und genauso angewendet wie die schon beschriebene Schafswolle. weitere Hausmittel gegen Ohrenschmerzen.

2. Kopfschmerzen

Stressiger Alltag, ungesunde Lebensweise, Überlastung, Lärm und Flüssigkeitsmangel führen in der Regel zu Kopfschmerzen. Diese sind typische Belastungsbeschwerden und können mit einfachen Mitteln schnell und effektiv bekämpft werden. Das stechende und hämmernde Gefühl im Kopf wird nicht umsonst als Spannungskopfschmerz bezeichnet. Wer häufig oder permanent beansprucht ist, wird nicht selten mit Kopfweh ringen müssen. Die idealste Therapie, neben einigen bewährten Hausmitteln, ist somit Ruhe und vor allem genügend Sauerstoff!

Hausmittel gegen Kopfschmerzen

Die bekannteste Methode um Kopfschmerzen abzuschwächen ist das Massieren der Schläfenregion. Zeige- und Mittelfinger werden auf den Bereich der Schläfe gelegt und kreisförmig bewegt. Mit ein wenig Minzöl kann die Wirkung noch verstärkt werden. Womöglich liegt der Grund der Beschwerden aber auch im Wassermangel. Vor allem Berufstätige vergessen zwischen ihren Tätigkeiten darauf zu achten, dass der Körper genügend Flüssigkeit erhält. In den meisten Fällen geben sich die Schmerzen von allein wenn eine Ruhepause mit einem schönen heißen Kaffee und einem Glas Wasser eingelegt wird.

Wer mutig ist, mischt sein schwarzes Heißgetränk zusätzlich mit Zitronensaft. Das schmeckt nicht sonderlich gut, doch diese Methode ist äußerst wirksam. Prinzipiell gilt bei starken Kopfschmerzen: Ab ins Bett, Zimmer verdunkeln und schlafen! Weitere Hausmittel gegen Kopfschmerzen.

3. Zahnschmerzen

Zahnschmerzen treten niemals ohne triftigen Grund auf. Im Allgemeinen sollten sie immer vom Zahnarzt abgeklärt werden. Wer den Gang zum Arzt dann doch nicht über sich bringt, kann natürlich mit ein paar Hausmittelchen den Termin etwas hinauszögern.

Hausmittel gegen Zahnschmerzen

Die bewährteste und bekannteste Methode ist die Nutzung von Gewürznelken. Diese werden auf die schmerzende Stelle gelegt, zerkaut oder gesteckt. Ihre ätherischen Öle haben einen leicht betäubenden Effekt. So kann der Schmerz kurzfristig gehemmt werden. Das gleiche Ergebnis erzielt man im Übrigen mit einer Kühlpackung auf der Wange.

Auch bei Zahnschmerzen ist Kamillentee ein ausgezeichnetes Mittel zum Spülen der Mundhöhle um eventuelle Entzündungszeichen im Keim zu ersticken. Wer sich ein wenig mit Akupressurpunkten auskennt, wählt die Punkte am rechten Rand des Zeigefingernagels oder vor dem Ohrläppchen. Weiter Hausmittel gegen Zahnschmerzen.

4. Halsschmerzen

Besonders bei wechselnder Wetterlage sind Heiserkeit, Husten und Kratzen im Hals häufig anzutreffende Symptome. Behandelt man leichte Beschwerden mit sanften Mitteln aus der Natur oder aus dem Küchenschrank, verschwinden sie normalerweise nach zwei bis drei Tagen.
Aber sie können genauso gut Vorboten von Infektionen oder Mandelentzündungen sein. In dieser Hinsicht ist Vorsicht geboten und ein Arzt sollte die Situation abklären, damit aus einer harmlosen Erkrankung kein chronisches Leiden wird.

Hausmittel gegen Halsschmerzen

Kalte Getränke ohne Kohlensäure und Gurgellösungen aus Kamille oder Thymian können den Schmerz sehr gut lindern. Sie wirken desinfizierend und beruhigend. Wunder wirkt fast immer eine Inhalation mit Salzwasser. Hierbei werden in circa zwei Liter heißes Wasser zwei Teelöffel Salz aufgelöst und in eine Schüssel gefüllt. Unter einem großen Handtuch wird nun der Dampf des Salzwasser eingeatmet.

Nach dieser angenehmen Kur empfiehlt sich eine Tasse warme Milch mit Honig. Das lässt den Hustenreiz verschwinden. Unerlässlich in der Behandlung von Halsschmerzen ist Wärme. Dabei sollte die angenehmste Methode gewählt werden egal ob es ein Schal, eine warme Packung oder ein Körnerkissen ist. Weitere Hausmittel gegen Halsschmerzen.

5. Bauchschmerzen

Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Leiden und Symtomen bei denen eine Unmenge an Ursachen in Frage kommen können. Erkrankungen der Organe, Magenverstimmungen, Verstopfungen, Blähungen, Reizdarmsyndrom, Menstruation, Stress und Belastung oder Infektionen im Magen – Darmbereich kommen als Auslöser in Frage. Die Schmerzen sind vielmals enorm unangenehm, krampf- oder kolikartig.

Sollten akute Beschwerden nicht relativ kurzfristig nachlassen, muss ein Facharzt aufgesucht werden, denn Schmerzen im Bauchbereich treten niemals grundlos in Erscheinung und können bei Nichtbehandlung schwere Folgen nach sich ziehen, vor allem wenn lebenswichtige Organe beteiligt sind.

Hausmittel gegen Bauchschmerzen

Mittel zur Bekämpfung von Bauchschmerzen sollten je nach Symptomatik ausgewählt werden. Liegt eine Magenverstimmung vor oder sind die Schmerzen Folge von Belastung, können Kamillen-, Fenchel- oder Kümmeltee gute Dienste leisten. Dazu kann ein wenig Zwieback gegessen werden. Auch eine Wärmflasche auf dem Bauch ist in der Regel sehr angenehm und bringt Wohlbehagen.

Ein frischer Aufguss aus Ingwer oder eine leichte Hühnerbrühe sind gut verträglich und entzündungshemmend bei Infektionen im Magen – Darmbereich und wirken ebenso positiv bei Blähungen, Übelkeit oder Verstopfung. Eine altbewährte Methode ist die vorsichtige Massage des Bauches mit Kümmelöl im Uhrzeigersinn. Dies ist äußerst wohltuend und schmerz- sowie krampflösend.

6. Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit, gerade hoch entwickelten Ländern mit vielen Jobs im Dienstleistungssektor, mit anderen Worten am Bürostuhl. Meist hervorgerufen durch mangelhafte Bewegung und eine falsche Körperhaltung ist eigentlich jeder schon betroffen gewesen. Regelmäßig leiden rund 20 Millionen Deutsche an Schmerzen im Rücken.

Dabei kann man mit einfachen Maßnahmen am Arbeitsplatz bzw. Schlafplatz und geeignetes Rückentraining eine rasche Besserung erzielen.

Hausmittel gegen Rückenschmerzen

Eine schnelle Linderung bei Schmerzen im Rücken erreicht man mit Wärme (Wärmflasche, Infrarot Lampe, warmes Bad) an der betroffenen Stelle, also im Nacken oder an der Wirbelsäule. Das gilt aber nicht bei Rückenschmerzen die durch einen Sturz oder eine Verletzung hervorgerufen wurden.
Ein schonender Aufbau der Rückenmuskulatur stärkt den Rücken und macht ihn weniger anfällig für Verspannungen und Rückenschmerzen. Beim Schlafen und Sitzen sollte man sich für den Rücken schonend verhalten: Wechseln der Sitzposition, Entspannungs- und Dehnungsübungen sowie eine gute Matratze helfen die Belastung für den Rücken zu mindern. Weitere Hausmittel gegen Rückenschmerzen

Schmerzen im Körper sind generell lästig und belastend. Nur sollte zur Behandlung abgeklärt werden um welche Art von Beschwerden es sich handelt. Steckt eine ernstere Erkrankung hinter der Symptomatik oder ist es nur eine harmlose Erscheinung? Da Schmerzen nie ohne triftigen Grund auftreten sollte eine Abklärung der Ursachen geschehen, wenn das Leiden langfristig besteht oder immer wiederkehrt.

Hausmittel gegen Ölflecken

Hausmittel gegen Ölflecken
Saubere Wäsche, Quelle: Fotograferad av Damast via Wikipedia

Ölflecken sind rasch passiert und sind mit der Reinigungswirkung von Wasser nicht zu entfernen. Ob sich der Ölfleck nun auf der Kleidung, wie der Krawatte, der Bluse oder auf dem Hemd oder aber auf Stein- bzw. Betonboden befindet, gibt es Hausmittel gegen Ölflecken.

Einige bewährte Hausmittel gegen Ölflecken:
1. Ölflecken auf der Kleidung
2. Salatöl und Sonnencreme
3. Ölflecken auf Stein und Beton
4. Reinigungsmittel gegen Ölflecken
Fazit

Je nach Art des Öls, Einwirkdauer und anderen Faktoren sind mehrere Waschgänge oder gar eine professionelle Reinigung erforderlich, um den Fleck zu entfernen.

Bei der Reinigung sollten Sie das passende Hausmittel für die Art von Verschmutzung wie z.B. Salatöl, Motoröl usw. und der Beschaffenheit des Untergrundes wie beispielsweise Seide, Leinen, Beton Naturstein usw. auswählen.

1. Ölflecken auf Kleidungsstücken

Bei Kleidungsstücken ist das probateste Hausmittel gegen Ölflecke der Einsatz einfacher Butter, da diese derart Schmutz herauslösen kann. Dabei wird der Fleck großzügig eingeschmiert und das Kleidungsstück nachher, wie auf Etikett vorgesehen, gewaschen.

Die professionellere Methode ist die Verwendung von Waschbenzin, was unter Umständen jedoch die Kleidung angreifen kann. Hierbei sollte der Benutzer definitiv von kraftvollem Einreiben absehen und eher die aufwendigere Arbeit des Tupfens eingehen. Dann ist einer Schmutz durch Ölflecken sehr gut beizukommen.

2. Salatöl und Sonnencreme

Bei der Verwendung von Sonnenöl und dem nachher sichtbaren Ergebnis, dass Rückstände oder Flecken auf der Kleidung zurückgeblieben sind, lässt sich ein einfaches Hausmittel gegen Ölflecke finden. Der Fleck wird einfach mit Mehl bestreut und etwas später ausgebürstet. Falls es ein strapazierfähigeres Textil ist, kann dies mit einem Tupfer Spülmittel in die Waschmaschine gegeben werden.

Sollte sich ein Salatölfleck auf einem Seidentextil befinden, dann hilft meist schon der Einbezug von Sonnenstrahlen. Wenn es aber noch nicht reicht, dann kann unter Verwendung von Toilettenpapier unter gleichmäßigen Reiben in einigen Minuten ein Wunder vollbracht werden. Generell sollte dabei immer von außen nach innen vorgegangen werden um den Bereich nicht zu vergrößern. Mit Hilfe eines Föns lassen sich hässliche Ränder vermeiden.

3. Hausmittel gegen Ölflecken auf Stein und Betonn

Für Substanzen, die aus Beton oder Naturstein bestehen empfiehlt sich Waschbenzin. Jedoch muss der Fleck erst einmal mit einem Ölbindemittel eingestreut werden. Diese Bedeutung können auch Sägespäne oder Katzenstreu realisieren. Danach wird die Stelle ausgiebig mit dem Mittel eingeweicht und durch die Verwendung eines Schrubbers in die Poren gerieben.
Wenn dies ausreichend getan wurde, lässt sich der Ölfleck leicht mit Waschmittel oder Seifenlauge abwaschen und erstrahlt im neuen Glanz. Als Hausmittel für Ölverschmutzungen auf Plastikutensilien wird dem Benutzer der Glasreiniger sehr entgegenkommen.

Unter der Verwendung von Zahnpasta und einer Nagelbürste lassen sich ebenfalls verschiedene Ölflecken eliminieren. Für frische Ölflecken bietet sich Tafelkreide an, die das Öl abbindet, bevor es hartnäckig am Untergrund haftet.

4. Reinigungsmittel gegen Ölverschmutzungen

Hartnäckige Ölverschmutzungen lassen sich nur mit dem Einsatz einer guten Reinigungstechnik und Reinigungsmittel lösen:
Die richtige Reinigungstechnik basiert auf 4 Säulen: Druck (also das Schrubben beispielsweise), Temperatur (warmes Wasser-Reinigungsmittelgemisch verwenden), Chemie (Wasser kann keine Fette lösen, Reinigungsmittel schon) und Zeit (Einwirkzeit etc.). Einige Produkte sind dabei speziell für das Lösen von Ölen konzipiert worden:

Was hilft nun gegen Ölflecken?

Am besten versucht man zunächst mit natürlichen Ölflecken Hausmitteln den Fleck zu beseiten. Sollte das nicht gelingen, sollten Sie sich über das Material und die Reinigungsmittel

informieren. Denn bei zu starken Reiniungsmittel kann die Farbe verblassen und im Anschluss ist das Kleidungsstück unbrauchbar. Im Zweifel also lieber ein wenig tiefer in die Tasche greifen und nicht das Kleidunsstück wegen der Ölflecken riskieren.

Hausmittel gegen kalte Hände und Füße

Kalte Hände und Füße
Phulvar/ Wikipedia

Jeder kennt das Problem kalte Hände und Füße. Die Einen frieren nur bei einer Erkältung, in Verbindung mit Schüttelfrost, die Anderen ständig. Gerade im Winter ist das Problem weit verbreitet.

Aber woran liegt das und welche Hausmittel kann man nutzen, damit man nicht frieren muss? Im Folgenden stellen wir ein paar Hintergrundinformationen bereit.

Gründe für Frostbeulen

Wie bereits erwähnt können kalte Gliedmaßen an einer Krankheit liegen, beispielsweise an einer Grippe, die den Organismus schwächt und damit auch für kalte Hände und Füße sorgen kann. Es gibt aber auch notorische „Frierer“, die stets mit der Kälte zu kämpfen haben. In diesem Fall ist die Ursache eher in einer schlechten Durchblutung zu finden, dafür kann beispielsweise ein niedriger Blutdruck verantwortlich sein. Die Durchblutung kann durch Sport verbessert werden. Es gibt aber auch Faktoren, die sich negativ auf die Durchblutung auswirken, bspw. Rauchen, Alkohol, Schlafmangel o.ä.

Auch Menschen mit Untergewicht frieren tendenziell stärker als Menschen mit einer wärmenden Fettschicht. Im Geschlechtervergleich trifft es auch öfters Frauen als Männer. Was aber sicherlich daran liegt, dass Frauen oftmals weniger auf den Rippen und einen anderen Hormonspiegel haben etc.

Und was kann man dagegen tun?

Auf der Suche nach Hausmitteln gegen kalte Hände und Füße findet man unterschiedliche Ansätze. Es gibt Hilfsmittel oder nachhaltige Ansätze, die an der Ursache ansetzen

1. Sport und gesunde Ernährung

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist eine wichtige Basis, kombiniert mit Sport lässt sich Herz und Kreislauf stärken und der Körper ist generell belastungsfähiger. Die Ernährung führt dazu, dass dem Körper wichtige Vitamine und Mineralien zugeführt werden, dabei sollten Obst und Gemüse nicht fehlen und der Fettanteil in der Ernährung nicht zu hoch sein.

Wichtig ist zudem genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, durch Trinken oder den Konsum von wasserhaltigen Früchten und Obst. Denn bei zu wenig Trinken verdickt sich das Blut und in die Zirkulation ist nicht mehr optimal.

2. Stress, Gifte und Schlafmangel vermeiden

Besonders nach durchzechten Nächten, mit wenig Schlaf und viel Alkohol spürt man die Kälte in den Extremitäten. Achten Sie daher auf Ihre Gesundheit und verzichten Sie wenn möglich auf zu viel Alkohol, Rauchen oder Stress bzw. Schlafmangel.

3. Die richtige Kleidung

Ein naheliegender Punkt ist natürlich die richtige Kleidung. Je nach Temperatur und Witterungsverhältnissen muss jeder für sich die richtige Kleidung finden.

  • Zwiebelprinzip: Tragen Sie mehrere Schichten, die überlappen und Isolieren. So kann sich eine warme Schicht um den Körper bilden, die Sie wärmt.
  • Handschuhe und Einlegesohlen: Im Winter bzw. im Skiurlaub sollten natürlich auch entsprechende Kleidungsartikel mit sich geführt werden. Dazu gehören warme Socken sowie Handschuhe. Auch hier gibt es natürlich Qualitätsunterschiede und auch Unterschiede in der Ausführung. Fäustlinge sind weniger filigran, wie Fingerhandschuhe, sie bieten aber auch weniger Angriffsfläche für die Kälte.
  • Beheizte Produkte: Bei besonders kalten Händen oder dem Besuch von sehr kalten Regionen, können auch beheizbare Handschuhe oder Einlegesohlen genutzt werden. So lässt sich auf Knopfdruck Wärme herstellen, jedoch nur für eine begrenzte Zeit. Ein spezialisiertes Portal für beheizte Produkte ist zum Beispiel www.warmundwohlig.de. dort können weitere Produktdetails bezogen werden.

Fazit

Und was lässt sich noch machen? Zusammenfassend kann gesagt werden, dass zunächst an der Ursache der kalten Händen und Füße angesetzt werden sollte. Eine gesunde Ernährung sowie körperliche Ertüchtigung sind nicht nur gesund, sondern können auch die Extremitäten besser durchbluten.

Darüber hinaus sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden. Gute Kleidung, aus Baumwolle, in Zwiebelschichten am Körper getragen, sollten ihr übriges dafür tun, kalte Füße und Hände zu vermeiden. Und falls das auch nicht helfen sollte, können beheizte Produkte auch im Winter für Wärme sorgen.

Hausmittel gegen Ratten

Hausmittel gegen Ratten
Velve/ pixelio.de

Jeder kennt sie, die wenigsten mögen sie. Die Rede ist von Ratten, den wohl widerstandsfähigsten Nagetieren.

Wer ländlich wohnt oder in einem Altbau lebt, hat schnell mit ihnen Ärger am Hals. Wenn Sie erst einmal da sind, kann es zu einer wahren Herausforderung werden sie wieder los zu werden.
Nun muss allerdings nicht gleich der Kammerjäger anrücken.

Der verwendet zum einen starke Chemikalien, zum anderen entstehen schnell hohe Kosten. Stattdessen lohnt es sich auf alte Hausmitteln gegen Ratten zurückzugreifen. Sie sind preiswert, leicht umsetzbar und trotzdem effektiv.

Futterquelle der Ratten beseitigen

Wer Ratten im Haus hat, sollte sich zunächst die Frage stellen, wie sich die lästigen Nager einschleichen konnten. Meistens sind Baumängel dafür verantwortlich. Bereits eine kleine Lücke in der Hausverschalung oder eine Kellertür die nicht mehr richtig schließt reicht normalerweise aus um den Ratten ungehinderten Ein- und Ausgang ins Haus zu gewähren.

Ein erster Schritt ist also die Abdichtung der Löcher, Spalten und Öffnungen aller Art. Nun sollten ein paar Tage Zeit einberechnet werden, um zu beobachten ob die Zahl der Ratten weiterhin steigt. Um das Haus für Ratten so ungemütlich wie möglich zu gestalten, sollte man alle potenziellen Rückzugsmöglichkeiten der Nagetiere beseitigen. Dies können Umzugskartons im Keller sein, aber auch unbewachte Vorratsschränke sind für die Ratten im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen.

Sollten sich die Ratten keine andere Aufenthaltsorte aufsuchen (weil ja die Futterquelle beseitigt ist), liegt das Problem in Futterquellen in Ihrer Umgebung. Um die Ratten nachhaltig zu beseitigen, müssen Sie diese ebenfalls angehen.

Hausmittel gegen Ungeziefer

Hält die Rattenplage an, können Sie mit Fallen arbeiten. Es gibt einige Lebendfallen, mit denen Sie die Ratten schonend fangen können.

Gefäß mit Köder versehen:

Stellen Sie ein großes Gefäß, mit glatten Innenwänden auf (Ca. 35cm Höhe) auf und deponieren Sie einen Köder (Käse, Speck…). Als nächstes Lehnen Sie ein Holzbrett von außen dagegen, sodass die Ratten an diesem hochklettern können. Die Ratten klettern das Brett hoch, und fallen in den Innenraum und sind dort gefangen.

Käfigfallen

Die gängigen Rattenfallen bestehen aus einem Drahtkäfig sowie einem speziellen Zugang. Der Eingang lässt sich dabei einfach nach innen öffnen, jedoch nur schwer nach außen. Die Ratten werden mit einem duftenden Köder zum Käfig gelockt. Der Eingang funktioniert dabei wie ein Trichter, die eine Richtung ist einfach zu beschreiten, der Ausgang ist jedoch mit flexiblen Endstücken sicher verschlossen.

Die gefangenen Ratten können Sie nahe einem Waldstück in größerer Entfernung wieder absetzen.

Mausefalle

Es gibt noch eine Reihe von gängigen anderen Fallen, die Ratten töten. Bekannt ist sicherlich die klassische „Mausefalle“ Falle mit der Metallschnalle, die durch senken des Auslösers (an dem der Köder befestigt ist) aktiviert wird.

Rattengift

Wenn mit den Ratten kurzer Prozess gemacht werden soll ist Gift wohl die effektivste Lösung. Allerdings sollte man hier sehr vorsichtig werden. Hunde fressen das Rattengift äußerst gerne. Gift ist zwar effektiv, jedoch eher für Erwachsene ohne Kleinkinder und Haustiere geeignet. Zusätzlich muss bedacht werden, dass viele Rattenkadaver anfallen, die anschließend aufgespürt und entsorgt werden müssen.

In vielen Fällen wird dabei Rodentizid eingesetzt. Dieses Gift gegen Ungeziefer wirkt dabei in Phasen und wirkt erst Stunden später. Das hat vor allem den Grund, dass der ganzen Wurf mit Gift in Berührung gebracht werden soll.

Weitere Tipps:

Fazit

Hausmittel gegen Ratten können durchaus sehr wirksam gegen Ratten eingesetzt werden, aber sie haben Grenzen. Bei einer ausgewachsenen Rattenplage, durch Nahrungsquellen in Ihrer direkten Ungebung, müssen Sie auch an der Ursache ansetzen. Holen Sie sich bei größeren Plagen den Rat eines Kammerjägers ein.

Hausmittel gegen Blähungen

Hausmittel gegen Blähungen
Magen Darm Trakt, Quelle:Indolences via Wikipedia

Auch in unserer heutigen, modernen, aufgeklärten und von Wissenschaft geprägten Gesellschaft, sind Blähungen ein Thema, welches mit immens vielen Tabus behaftet ist. Obwohl jeder Mensch, vom Säugling bis zum Greis, damit Erfahrungen gesammelt hat, ist oftmals die Scham zu groß um professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

1. Dill und Kümmelsamen
2. Kümmelöl
3. Wärmebehandlung
4. Ingwer
5. Bewegung
6. Mittel gegen Blähungen
Fazit

Dabei ist ist enorm wichtig, wiederkehrende, stechende, kolikartige Blähungsschmerzen abklären zu lassen, denn sie können die vielfältigsten Ursachen aufweisen. Vom harmlosen Verdauungsproblem über Reizdarmsyndrom, Sodbrennen, Dreimonatskoliken bei Babys, Milchzuckerunverträglichkeit, Zöliakie, bis hin zu Darmkrebs und Bauchspeicheldrüsenerkrankung.

Typische Erscheinungsbilder von Blähungen sind der sogenannte Blähbauch, auch als Meteorismus bezeichnet, und der übermäßige Abgang von Gasen, die Flatulenz.

Im Allgemeinen deutet die Symtomatik darauf hin, dass ein Ungleichgewicht im Verdauungssystem besteht. Um dem Einzelnen Linderung zu verschaffen, stehen die vielfältigsten Mittel zur Verfügung. Bei mäßigen Schmerzen kann auf Hausmittel gegen Blähungen zurückgegriffen werden.

Blähungen Hausmittel

Sollten die Blähungen plötzlich auftreten und Sie normalerweise keine Probleme mit Blähungen haben, sollten die folgenden gesunden Hausmittel rasche Hilfe gegen Blähungen gewährleisten. Bei dauerhafter Belastung sollte auch ein Beratungsgespräch mit einem Arzt vereinbart werden.

1. Tee aus Dillsamen oder Kümmelkörnern

Dieser Aufguss ist nicht besonders schmackhaft, aber ein wirkungsvolles Mittel gegen leichte bis mäßig starke Symptome. 1 Teelöffel der jeweiligen Substanz wird mit kochendem Wasser in einer großen Tasse aufgebrüht. Ziehzeit: 10 – 15 Minuten. Dann schluckweise zu sich nehmen.

2. Kümmelöl

Kümmelöl gibt es in jeder Apotheke und wird oftmals gegen Dreimonatskoliken empfohlen. Aber auch bei Erwachsenen werden gute Erfolge erzielt. Das Öl wird mit den Händen auf den Bauch aufgetragen und im Uhrzeigersinn langsam einmassiert.

3. Wärmebehandlung

Zu dieser effektvollen Behandlung braucht es kaum Aufwand. Es genügt eine Wärmflasche, ein heißes Vollbad, ein warmer Wickel oder, wenn vorhanden ein Körnerkissen.

4. Ingwer

Die Ingwerwurzel ist ein besonderes Mittel mit ausgesprochen positiver Wirkung. Sie sollte frisch gekauft, in Scheiben geschnitten und mit kochendem Wasser aufgebrüht werden; oder sie wird zerkleinert in die Hauptmahlzeiten gemischt. Sie wirkt magenberuhigend, verdauungsfördernd und liefert zudem Vitamin C.

5. Bewegung

Nicht zu verachten ist der Verdauungsspaziergang. Er ist in der jungen und gestressten Generation etwas ins Hintertreffen geraten und hat doch so gute Auswirkungen auf den Magen – Darm – Trakt. Schon ein kurzer Gang wirkt Wunder und beugt nicht nur Blähungen vor, sondern lässt auch Völlegefühl schnell verschwinden.

Generell gibt es für den Magen-Darm Trakt einige Kräuter und Heilmittel die den Magen beruhigen können und unanngehmes Befinden schnell lindern können. Ganz gleich ob das nun Hausmittel gegen Sodbrennen, Durchfall oder Blähungen sind.

6. Mittel gegen Blähungen

Blähungen kommen oft durch eine Ernährung von bestimmten Nahrungsmitteln. Wenn die Blähungen eintreten können ein paar Mittel Abhilfe schaffen:

Fazit

Flatulenz und Meteorismus sind häufig nur Symtome und kein alleiniges Krankheitsbild. Durch zu stressbelastete Lebensweise, falsche Esskultur, sowie ungeeineter Lebensmittel kann es zu starken Schmerzen wegen Luftbildung im Darmtrakt kommen. Auf Grund dessen sollte auf blähungsfördernde Nahrung, wie Lauch, Kohl, Hülsenfrüchte, Steinobst, frisches Brot und kohlensäurehaltige Getränke verzichtet werden.

Schnelles, hastiges Essen, enge Kleidung und langes Sitzen sind Auslöser, die schnell zu beheben sind. Sollten die Schmerzen durch die kostengünstigen Blähungen Hausmittel, über längeren Zeitraum nicht verschwinden, sollte der Facharzt aufgesucht werden. Dieser wird nach Ursachen suchen und angepasste Medikamente verschreiben.

Hausmittel gegen Ohrenschmerzen

Ohrschmerzen Hausmittel
Ohr, Quelle:Peter Niemayer via Wikipedia

Wer kennt sie nicht, die äußerst schmerzhaften quälenden Ohrenschmerzen, die einem nicht zur Ruhe kommen, nicht einschlafen lassen. Man möchte so schnell als möglich etwas dagegen tun, den Schmerz lindern und nicht warten, bis der Hausarzt oder Ohrenarzt wieder Sprechstunde hat.

Ohrschmerz Hausmittel im Überblick:

1. Wärme
2. Zwiebelsäckchen
3. Olivenöl
4. Salzwasser
5. Medikamente

Und in vielen Fällen lassen sich Ohrenschmerzen tatsächlich gut mit Hausmitteln behandeln, obwohl es bei länger andauernden und sehr starken Ohrenschmerzen trotzdem notwendig ist, einen Arzt zu Rate zu ziehen um die Ursache zu klären.

Zur Erstversorgung und Milderung von Ohrenschmerzen ohne gefährliche Nebenwirkungen (außer bei defektem Trommelfell) kann man aber trotzdem einiges tun, was schon unsere Großmütter und Mütter wussten.

Altbewährte Ohrenschmerzen Hausmittel

Gerade bei Kindern und Ohrenschmerzen muss schnell Abhilfe gefunden werden. Sollten die Schmerzen nicht bald abnehmen sollten Sie einen Hals Nasen Ohren Arzt aufsuchen.

1. Wärme

Wärme tut bei Ohrenschmerzen immer gut. Am besten ist eine Bestrahlung mit Rotlicht und danach ein warmer
Schal um den Kopf oder das Heizkissen ans Ohr halten. Beachtet werden muss nur, dass das Ohr bei der Behandlung nicht zu heiß wird. Möglich ist auch ein Kamillendampfbad für das erkrankte Ohr.

2. Wärme

Das Zwiebelsäckchen: Es klingt etwas seltsam, hilft aber wirklich. Eine Zwiebel wird zerhackt, ein ein angewärmtes Säckchen, oder wenn
so etwas nicht vorhanden ist in ein zusammengebundenes Taschentuch gepackt und auf das kranke Ohr gebunden. Die ätherischen Öle sind antibakteriell, schmerzlindernd und entzündungshemmend.

3. Olivenöl

Olivenöl tut sehr gut. Einfach ein paar Tropfen warmes (nicht heißes) Olivenöl in den Gehörgang träufeln. Auch Japanisches Heilöl erfüllt den gleichen Zweck.

4. Salzwasser

Etwas zum Abschwellen: Wer es erträgt, kann auch etwas Salzwasser (rund 1 Esslöffel Speisesalz auf 1 Liter Wasser) in die Nase einsaugen.
Das hilft seltsamerweise, die Gehörgänge abzuschwellen und den Druck zu vermindern.

5. Medikamente zur Linderung

Die in der Apotheke erhältlichen Ohrentropfen haben im wesentlichen die gleiche Wirkung wie die genannten Hausmittel, sie hemmen die Entzündung schwellen den Gehörgang ab und betäuben den Schmerz.

Was immer, ob mit oder ohne Ohrenscherzen gilt, ist: Niemals sollte mit Wattestäbchen, oder schlimmer noch, anderen Gegenständen tief im Gehörgang herumgebohrt werden. Damit verstopft man das Ohr mit Ohrenschmalz, den man dann allein nicht mehr entfernen kann.